Wochenende auf dem Bauernhof

Heute möchte ich Euch mal einen kleinen Überblick darüber geben, wie ein Wochenende bei uns auf dem Hof aussieht. Was wir so machen und womit wir  unsere Zeit verbringen, erzähle ich Euch chronologisch am Beispiel vom vergangenen Wochenende.

Samstag:

6.30 Uhr: Aufstehen, Frühstücken, fertig machen, der Lieblingsbauer geht mit dem Hund.

7.45 Uhr: Scheunenladen richten. Das bedeutet für uns, dass wir das Gemüse und die Eier aus den Kühlschränken in die Regale räumen, den Laden noch einmal durchputzen, die Kasse richten, Kaffee kochen und die Theke dekorieren. Während ich eher für die letzten Punkte zuständig bin, erntet mein Lieblingsbauer das letzte Gemüse und richtet dieses in Kisten.

Eier, Saft, Nudeln und Dosenwurst sind neben dem Gemüse aus unserem Bauerngarten die Hauptbestandteile unseres Sortiments.

9 Uhr bis 13 Uhr: Der Scheunenladen hat geöffnet. Das bedeutet für uns: Vier Stunden lang im Laden sein. Jetzt im Frühling fällt das wieder ein bisschen leichter. Im Winter, wenn es kalt ist, man dick angezogen sein muss und es morgens noch dunkel ist, macht das weniger Spaß.

Ab 13 Uhr: Den Scheunenladen aufräume, das Gemüse wieder verpacken und kühl stellen, alles aussortieren, was am Wochenende noch verarbeitet werden muss. Dann Mittagessen bei der Oma, die freundlicherweise jeden Samstag für uns kocht und anschließend eine kurze Mittagspause.

15.00 Uhr: Ich gehe einkaufen, mein Lieblingsbauer hat dies uns das in der Maschinenhalle erledigt.

Haken16.30 Uhr: Mein Lieblingsbauer und ich haben uns im Garten getroffen. Er hat im Gewächshaus gehakt, die Beet gerichtet und ich habe Blumen gepflanzt, damit wir den Scheunenladen und die Wohnung im Sommer wieder schön mit den eigenen Blumen dekorieren können.

18.30 Uhr: Ausnahmsweise mal frühzeitig für einen Samstag (es hatte angefangen zu regnen), sind wir nach Hause gegangen und von dort aus noch zu einem spontanen Besuch bei Oma, Tante und Eltern aufgebrochen.

 

Sonntag:

8.00 Uhr: Aufstehen, der Lieblingsbauer geht mit dem Hund, ich richte das Frühstück. Sonntags lassen wir es, wann immer es zeitlich geht, gemütlich angehen. Etwas länger schlafen, ausgedehnt frühstücken.

9.30 Uhr: Ich miste die Meerschweinchen aus, der Lieblingsbauer die Hühner.

1IMG_01552.30 Uhr: Mittagessen, danach verabschiedet sich mein Lieblingsbauer auf den Acker.

13.30 Uhr: Ich gehe mit dem Hund spazieren.

14.30 Uhr: Ich fange damit an, die Reste vom Scheunenladen zu verarbeiten. Das heißt heute: Schnittlauch fürs Trocknen scheiden, Apfelmus kochen. Und weil ich mich in der Küche gerade so wohl fühle, richte ich auch gleich die Kräuterbutter und den Kräuterquark fürs abendliche Grillen. Dann ein bisschen Fotografieren für den Blog und die Scheunenladen-Homepage. Und mein Spezialhuhn ausmisten, das separat von den anderen Hühnern einen Stall hat.

16.45 Uhr: Kurz auf eine Stunde ins Fitness-Studio.

18.30 Uhr: Mein Lieblingsbauer kommt vom Acker nach Hause und hat Hunger. 🙂 Wir gehen trotzdem erst noch eine große Runde mit dem Hund.

20.00 Uhr: Wir schmeißen den Grill an und setzen uns auf die Terrasse. Feierabend für heute.

21.30 Uhr: Nicht ganz Feierabend, ich muss noch eine Runde Apfelmus kochen. Aber dann ist Feierabend!

 

 

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